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Cremige Pasta e Fagioli mit dem Thermomix, fertig in 30 Minuten

Cremige, samtige Pasta e Fagioli: das Geheimnis ist, die Hälfte der Bohnen zu einer dichten Basis zu pürieren und die Pasta direkt in der Brühe zu garen.

Vorbereitung 10 minKochzeit 25 minGesamt 35 min4 PortionenEinfachTM7
Cremige Pasta e Fagioli mit dem Thermomix, fertig in 30 Minuten

Die echte Pasta e Fagioli hat eine cremige, nicht wässrige Basis: der Trick ist, nur die Hälfte der Bohnen zu pürieren und den Rest ganz zu lassen, sodass das Gericht dicht bleibt, aber mit dem Biss, den du auf dem Foto siehst. Die Pasta gart direkt in der Brühe und gibt dabei ihre Stärke ab.

Überzeugen dich pürierte Hülsenfrüchte, probier auch die Cremesuppe mit Linsen und Croutons: dieselbe Comfort-Food-Familie, noch einfacher.

Warum nur die Hälfte der Bohnen pürieren

Das ist der Unterschied zwischen einer echten Pasta e Fagioli und einer Suppe mit ein paar Bohnen drin.

Püriert man 200 g Hülsenfrüchte zusammen mit dem angedünsteten Gemüse und dem Tomatenmark, entsteht eine dichte, samtige Basis, die die Pasta umhüllt: das ist die Cremigkeit, die man traditionell erreicht, indem man einen Teil der Bohnen durch die Flotte Lotte drückt, und die viele überspringen, sodass sie mit einem wässrigen Gericht enden.

Die andere Hälfte, ganz gelassen, gibt den Biss, jenen Kontrast, der das Gericht interessant statt eintönig macht.

Die in der Brühe gegarte Pasta: die goldene Regel

Koch die Pasta niemals getrennt, um sie dann unterzumischen. Gart sie direkt in der Bohnenbrühe, gibt sie ihre Stärke direkt ins Gericht ab statt ins Nudelwasser: das ist gratis Stärke, die alles cremiger macht.

Verwende die Stufe Soft: kurze Pasta ist empfindlich, und bei Stufe 1 riskierst du, sie zu zerbrechen.

Ein praktischer Hinweis: Die Pasta nimmt auch nach dem Abschalten weiter Flüssigkeit auf. Willst du es suppiger, halt es einen Tick flüssiger, als du es servieren möchtest, denn in 2 Minuten setzt es sich ordentlich.

Bohnen aus der Dose oder getrocknet?

Dieses Rezept nutzt bereits gekochte Bohnen, und das ist eine bewusste Entscheidung: es ist ein Halbe-Stunde-Gericht, kein Halbtagesprojekt. Spül sie gut unter fließendem Wasser ab, um die Aufgussflüssigkeit zu entfernen, die salzig ist und metallisch schmeckt.

Bevorzugst du getrocknete: 150 g über Nacht (12 Stunden) einweichen, dann im Thermomix 40-50 Minuten bei 100°C im Linkslauf garen, bevor du mit dem Rezept fortfährst. Der Geschmack ist besser, die Zeit deutlich länger.

Sowohl Borlotti- als auch weiße Bohnen funktionieren. Borlotti sind würziger und rustikaler, weiße Bohnen zarter und cremiger.

Das rohe Öl ist kein Detail

Es wirkt wie etwas fürs Foto, aber genau das rundet das Gericht ab. Das am Ende roh darübergegossene Olivenöl extra vergine bringt ein frisches, kräftiges Aroma, das das Kochen zerstört, und zusammen mit dem frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer macht es den Unterschied zwischen "gut" und "wie damals".

Varianten

  • Mit Schwarte oder Rippchen: mit der Brühe dazugegeben, für die traditionellste und sättigendste Version.
  • Mit Rosmarin statt Lorbeer, vor dem Hinzufügen der Pasta entfernt.
  • Scharf: eine ganze Chilischote zum angedünsteten Gemüse.
  • Vegan: ist es bereits, einfach Gemüsebrühpulver verwenden.
  • Glutenfrei: funktioniert mit jeder glutenfreien kurzen Pasta, dabei die Zeiten auf der Packung beachten.

Aufbewahrung

Hält sich 2 Tage im Kühlschrank, und wie bei allen Eintöpfen ist es am nächsten Tag noch besser: die Aromen haben sich gesetzt. Es wird deutlich dichter, weil die Pasta weiter Flüssigkeit aufnimmt, also beim Aufwärmen mit etwas heißem Wasser oder Brühe verlängern.

Zutaten

  • 180-200 g kurze Pasta (Ditalini oder Tubetti)
  • 400 g bereits gekochte Borlotti- oder Kidneybohnen (2 Dosen, abgespült und abgetropft)
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 kleine Karotte
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 gehäufter EL Tomatenmark (oder 80 g passierte Tomaten)
  • 30 g Olivenöl extra vergine, plus einen Schuss roh zum Servieren
  • 650 g heißes Wasser oder Gemüsebrühe
  • 1 TL Gemüsebrühpulver (oder Salz nach Geschmack)
  • 1 Zweig Rosmarin oder 1 Lorbeerblatt
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, zum Abschluss

Zubereitung

  1. 1

    Die Zwiebel, die Karotte und den Sellerie in Stücken in den Mixtopf geben und zerkleinern

    5 Sek.vel 7
  2. 2

    Das Gemüse mit dem Spatel zum Boden schieben, das Öl dazugeben und andünsten

    3 Min.vel 1🌡 120°C
  3. 3

    Die Hälfte der Bohnen (200 g) und das Tomatenmark dazugeben und pürieren: das ist der Schritt, der die dichte Basis der echten Pasta e Fagioli entstehen lässt

    10 Sek.vel 8
  4. 4

    Das heiße Wasser (oder die Brühe), das Brühpulver, das Lorbeerblatt (oder den Rosmarin) und die restliche Hälfte der ganzen Bohnen dazugeben. Zum Kochen bringen, Linkslauf

    10 Min.vel 1🌡 100°C
  5. 5

    Das Lorbeerblatt oder den Rosmarin entfernen. Die Pasta durch die Öffnung im Deckel geben und bei Stufe Soft (Löffelsymbol) im Linkslauf garen: die auf der Packung angegebene Zeit beachten, meist 8-10 Minuten. Magst du es flüssiger, gib eine Espressotasse kochendes Wasser durch die Öffnung dazu

    8-10 Min.vel Soft (Löffel)🌡 100°C
  6. 6

    In tiefe Teller füllen, am besten dunkle für den Farbkontrast, und kurz ruhen lassen, damit es sich setzt

    2 Min.
  7. 7

    Mit einem großzügigen Schuss Olivenöl extra vergine roh und reichlich frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschließen

Tipp

Wird kalt noch dichter: wärmst du es am nächsten Tag auf, verdünne es mit etwas heißem Wasser.

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